Pädagogische Konzepte
 

Elternverein Overath e.V.

Konzept


Uns, als pädagogische Einrichtung, ist es in erster Linie sehr wichtig, dass die Kinder bei uns eine ganzheitliche, individuelle Förderung erhalten. Jedes Kind wird „da abgeholt, wo es steht“, seine Stärken werden unterstützt und seine Schwächen werden beobachtet, aufgearbeitet und somit gefördert. Jede Familie und vor allem jedes Kind sollte sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Wir legen sehr viel Wert auf ein harmonisches Miteinander. Es ist uns sehr wichtig eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern zu haben, denn nur dann kann eine ganzheitliche Förderung des Kindes, sowohl zu Hause, als auch in unserer Kita erfolgen.
Wichtig in unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Entwicklung eines jeden Kindes in den Bereichen Feinmotorik, Grobmotorik, sozial-emotionale Entwicklung, kognitive Entwicklung, Sprache, Spielverhalten uvm, zu beobachten und zu fördern. Zusätzlich ist es uns wichtig, dass Kinder Naturerfahrungen machen, u. a. auch den Umgang mit Tieren erlernen. In unserer Einrichtung gibt es eine Vielzahl von Regeln, die sowohl von den Kindern als auch von den Erwachsenen gemeinsam erstellt und eingehalten werden (Gruppenregeln, übergreifende Regeln).
Bei Regelverstößen haben wir uns die Idee des „Auszeitstuhls“ zu Nutzen gemacht. Vor jeder Gruppentür wurde ein Stuhl platziert, auf dem bei Regelverstößen oder extremen Konfliktsituationen eine „Auszeit“ von 2 Minuten eingehalten wird.


EINGEWÖHNUNG
Und so versuchen wir hier im Kindergarten Eichenweg, die Eingewöhnung zu erleichtern:
  • Die Eingewöhnung beginnt schon Anfang Mai mit dem "Kennenlern-Nachmittag" (Alle neuen Eltern und Kinder kommen in die Einrichtung, um die Erzieher, andere neue Kinder, Eltern und den Kindergarten kennen zu lernen)
  • In den darauf folgenden Wochen hat jedes neue Kind die Möglichkeit, einmal pro Woche nachmittags in den Kindergarten zu kommen, um mit den Erzieherinnen und einigen Kindern vertraut zu werden. Die Erzieherinnen haben auch noch mehr Zeit, sich intensiv um die „Neuen" zu kümmern, da nachmittags oft weniger Kinder da sind. Natürlich können Sie auch erst einmal mit hier bleiben, um dann nach und nach für immer längere Zeiträume das Kind alleine bei uns zu lassen.
  • Hier kann sich das Kind dann auch ein Zeichen aussuchen, mit dem "sein" Haken, Fach und Zahnbürste gekennzeichnet sind.
  • Für Sie bieten wir ein Gespräch mit den Erzieherinnen der Gruppe an (auch abends), in dem Sie auch Ängste und Wünsche äußern können, auf die wir nach Möglichkeit eingehen.
Wenn es dann soweit ist: Wir nehmen immer nur ein Kind pro Tag und Gruppe auf, höchstens zwei. Dadurch haben wir am ersten Tag wirklich Zeit für das neue Kindergartenkind.
  • Auch in den nächsten Tagen versuchen wir, dass sich immer eine Erzieherin intensiv um das Kind kümmert. Zusätzlich bekommt jedes neue Kind zur Unterstützung einen Paten, z.B. für Hilfe beim Anziehen, bei Fragen, Hand-in-Hand-Gehen am Waldtag, usw…
  • Kleine Rituale, die den Abschied wenigstens ein bisschen erleichtern: Unser berühmtes Winke-Fenster, noch einmal feste drücken, auf der Uhr anzeigen, wann die Mama kommt.
  • Ein fester Tagesablauf, der den Kindern Sicherheit und Halt bietet: Erst spielen, dann Morgenkreis, dann draußen spielen, dann Schlusskreis.
  • Für den Fall, dass das Kind sehr weint: Sie können uns nach einer Weile anrufen, ob wieder alles in Ordnung ist. Meist sind nämlich nach kurzer Zeit die Tränen schon getrocknet. Aber zur Beruhigung: Wir würden nie ein Kind den ganzen Tag weinen lassen (Sondern Sie dann benachrichtigen)! Und uns gemeinsam mit den Eltern Alternativen überlegen.
  • Nach ca. einem halben Jahr setzten wir uns dann noch einmal mit Ihnen in einem Gespräch zusammen, um uns über die Entwicklung Ihres Kindes auszutauschen.



Last modified: Wed, 6 February 2008